Rege Diskussionen um die Zukunft unserer Gesellschaft

Rege Diskussionen um die Zukunft unserer Gesellschaft

13.06.2019

Wie werden wir enkeltauglich und was kann jeder Einzelne für die Zukunft leisten? Rund 40 TeilnehmerInnen und ExpertInnen trafen sich am 6. Juni 2019 bei hollu in Zirl, um über die spannenden Themen Umwelt- und Klimaschutz zu diskutieren – sowohl am Tisch als auch am Podium.

Drei Impulsvorträge stimmten auf die Diskurse am Tisch ein. Laut Nachhaltigkeitsexperte Fred Luks müsse Nachhaltigkeit als soziales, ökologisches und wirtschaftliches Gesamtkonzept verstanden werden. Zu akzeptieren sei, dass ein nachhaltiger Lebensstil auch immer den Verlust von Privilegien mit sich bringt.

Positive Haltung
Hannes Offenbacher, kreativer Querdenker und Gründer von Schumbeta – Netzwerk für Fortschritt –, fordert positive Ansätze für ein enkelfittes Österreich: „Wir müssen mehr für und nicht immer gegen etwas sein“. Anna-Lena Habsburg und Alexander Schatz von Fridays for Future Innsbruck räumten mit Klimamythen auf und dann wurde in kleineren Gruppen weiterdiskutiert.

Klimapolitik als Chance
Heiß her ging es auch am Abend am hochkarätig besetzten Podium. „Unternehmer müssen endlich mehr Verantwortung zeigen, und dürfen nicht erst auf politische Vorgaben warten. Die Chancen, die sich durch enkeltaugliche Klimapolitik ergeben, sollten optimistisch willkommen geheißen werden“, postuliert hollu Geschäftsführer Simon Meinschad, der im Arbeitsalltag mit allen holluanerInnen den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen folgt.

Ehrlich zu sich selbst sein
Cornelia Plank, Geschäftsführerin von Tiroler Biopilze, wünscht sich mehr Selbstreflexion: Wie nachhaltig leben wir wirklich? Und laut Volker Plass von Greenpeace gibt es Schnittmengen von Umweltschutz und Wirtschaftswachstum – daran müsse man arbeiten. Enkeltauglichkeit braucht zuerst Kindertauglichkeit, sagt Hans Stötter vom Institut für Geographie an der Universität Innsbruck.

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