Facility Manager*in – effizientes Gebäudemanagement

29.12.2025

In diesem hollu-Ratgeber erfahren Sie, was ein Facility Manager macht und warum dieser Beruf mehr ist als klassische Hausmeisterarbeit. Der Artikel erklärt Aufgaben, Einsatzbereiche und zeigt, warum Facility Management heute so wichtig ist.

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Ein Facility Manager bzw. eine Facility Managerin ist verantwortlich für den ganzheitlichen Betrieb und die Organisation von Gebäuden und Anlagen. Zu den zentralen Aufgaben gehören die Instandhaltung der technischen Infrastruktur, das Hygiene- und Energiemanagement sowie die Koordination externer Dienstleister. Dabei steht stets die Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Funktionalität der Immobilie im Fokus. Facility Manager*innen tragen maßgeblich dazu bei, dass sich Menschen in einem Gebäude wohl, sicher und gut versorgt fühlen.

Mehr als nur ein Hausmeister: Facility Management im Wandel

Facility Management ist heute weit mehr als klassische Hausmeistertätigkeit. Facility Manager*innen tragen umfassende Verantwortung für den reibungslosen Betrieb von Gebäuden und Liegenschaften – von der technischen Infrastruktur über Hygiene und Reinigung bis hin zur Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

Gerade in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bildung, Hotellerie oder Industrie spielt professionelles Facility Management eine zentrale Rolle.

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Facility Mager*innen sind weit mehr als Hausmeister*innen und spielen in vielen Branchen eine zentrale Rolle.

Was macht ein*e Facility Manager*in?

Facility Manager*innen sorgen dafür, dass Gebäude funktionieren – und zwar ganzheitlich. Ihre Aufgaben reichen von der operativen Betreuung über organisatorische und kaufmännische Tätigkeiten bis hin zu strategischen Planungsaufgaben:

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Typische Aufgaben im Überblick:

  • Technischer Betrieb: Instandhaltung von Anlagen wie Heizung, Lüftung, Sanitär, Aufzügen
  • Verwaltung & Organisation: Betreuung von Mieter:innen, Verwaltung der Infrastruktur, Flächenmanagement
  • Hygienemanagement: Sicherstellung von Sauberkeit, Hygiene und gesetzlichen Standards – z. B. durch digitale Reinigungspläne
  • Kostenmanagement: Kalkulation von Betriebs- und Nebenkosten, Planung von Investitionen
  • Sicherheitsmanagement: Brandschutz, Zutrittskontrollen, Sicherheitsdienste
  • Dienstleistersteuerung: Beauftragung und Koordination externer Partner wie Reinigungsunternehmen oder Gartenpflege
  • Digitalisierung: Einsatz moderner Technologien wie IoT, Smart-Learning oder Softwarelösungen zur Effizienzsteigerung

Facility Manager*in vs. Hausmeister*in – wo liegt der Unterschied?

Der Begriff „Hausmeister*in“ greift zu kurz. Während Hausmeister*innen vor allem für Wartung und Reparaturen zuständig sind, übernehmen Facility Manager*innen darüber hinaus Verantwortung für:

  • strategische Planung,
  • Budgetierung,
  • Personalführung und
  • nachhaltige Prozessoptimierung.

Fazit: Facility Management ist ein anspruchsvolles Berufsfeld mit Zukunft – ein Job für Organisationstalente mit technischem Verständnis und Blick fürs Ganze.

Ein Mann vor einem Laptop
Ein Job mit Zukunft: Facility Management für Profis mit Überblick und Technikverständnis.

Wo kommen Facility Manager*innen zum Einsatz?

Die Einsatzgebiete sind so vielfältig wie die Gebäude selbst. Facility Manager*innen arbeiten unter anderem in:

  • Schulen & Kindergärten
  • Hotels & Gastronomiebetrieben
  • Krankenhäusern & Pflegeheimen
  • Öffentlichen Einrichtungen
  • Industrie & Logistik
  • Einkaufszentren & Bürogebäuden
  • Stadien oder Flughäfen

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Mehr Effizienz im Facility Management beginnt mit hollu.

  • Profi-Produkte
  • Aus- und Weiterbildung

Qualifikationen: So wird man Facility Manager*in

Der Berufseinstieg ist über verschiedene Wege möglich:

  • Fachhochschulstudium (Facility Management, Bau- oder Gebäudetechnik)
  • Technische oder kaufmännische Ausbildung mit anschließender Weiterbildung

Quereinstieg über Fortbildungen, z. B. in der hollu Akademie

Wichtige Kompetenzen:

  • Kaufmännisches Denken
  • Technisches Know-how
  • Führungsqualität & Kommunikation
  • Organisationstalent & Problemlösungskompetenz

Wie viel verdient man als Facility Manager?

Mit einem Bruttogehalt von 4.100 € im Monat können Facility Manager*innen rechnen. Dabei liegt der Satz für BerufseinsteigerInnen bei 3.500 €. Bis zu 6.000 € im Bereich der Top-VerdienerInnen können es werden. Das Arbeitsfeld steht sowohl in angestellter als auch in selbständiger Tätigkeit offen.

Es sind Digitalisierung und Modernisierung, die auch die Ansprüche an ein entsprechendes Management steigen lassen, denn die Komplexität von Immobilien steigt ebenso wie der Anspruch an ihre Funktionalität- Die Zukunftsaussichten für Facility ManagerInnen sind also gut. Das liegt nicht zuletzt daran, dass immer klarer wird, wie wertvoll die Arbeit des Facility Managements in Hinblick auf die Effizienz eines Objekts ist.

Digitaler Fortschritt sorgt aber nicht nur dafür, dass sich das Arbeitsfeld von Facility Manager*innen erweitert und entsprechendes Know-How fordert. Er unterstützt auch bei der Bewältigung dieser Herausforderungen.

Facility Management: Herausforderungen im Alltag

Facility Management ist ein anspruchsvolles Zusammenspiel vieler Prozesse. Dabei sind Transparenz, Dokumentation und Hygiene-Standards unerlässlich. Hier bietet hollu digitale Unterstützung mit NOA – dem digitalen Prozessmanager:

  • Digitale Reinigungs- und Wartungspläne
  • Echtzeit-Überwachung von Arbeitsfortschritt & Qualität
  • Smart-Learning: Schulungen direkt über die App
  • Einfache Teamkoordination & Dokumentation

So wird der Facility-Alltag rechtssicher, effizient und nachhaltig gestaltet.

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Mit hollu zu mehr Sicherheit und Sauberkeit im Objekt.

Fazit: Facility Management braucht Expertise – und starke Partner

Facility Manager*innen sind das Rückgrat funktionierender Gebäude. Sie vereinen technisches Know-how mit betriebswirtschaftlicher Verantwortung und tragen entscheidend zur Werterhaltung und Effizienz eines Objekts bei.

FAQ

Ein*e Facility Manager*in sorgt für den ganzheitlichen Betrieb und die Organisation von Gebäuden und Anlagen – inklusive Technik, Hygiene, Dienstleisterkoordination und Kostenmanagement.

Ein Facility Manager*in hat vielfältige Aufgaben. Dazu gehören technische Instandhaltung, Energie- und Hygienemanagement, Mieterverwaltung, Budget- und Vertragscontrolling, die Steuerung externer Dienstleister sowie die strategische Planung.

Nein. Ein Hausmeister übernimmt meist operative, praktische Aufgaben vor Ort. Ein*e Facility Manager*in dagegen steuert, koordiniert und plant auf einer übergeordneten Ebene.

Facility Manager*innen verdienen durchschnittlich rund 4.100 € brutto im Monat, Einsteiger*innen etwa 3.500 €, Spitzenverdiener*innen bis zu 6.000 €. Durch Digitalisierung und steigende Anforderungen an Gebäude sind die Zukunftsaussichten sehr gut – sowohl angestellt als auch selbständig.

Typischerweise bringt man eine technische oder betriebswirtschaftliche Ausbildung mit, ergänzt durch Weiterbildung oder ein Studium in Facility Management oder Gebäudetechnik. Quereinsteiger*innen mit Erfahrung sind ebenso möglich.

Sie arbeiten in Bürogebäuden, Hotels, Krankenhäusern, Industrieanlagen, öffentlichen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen und mehr – überall dort, wo Gebäudebetrieb, Hygiene und Technik zusammenspielen.

Häufige Herausforderungen sind: veraltete oder unvollständige Daten, hohe Arbeitsbelastung, personelle Engpässe, Digitalisierung und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.

Digitale Tools wie NOA helfen, Prozesse, Wartungspläne, Dokumentation und Dienstleistersteuerung zu standardisieren, zu überwachen und transparent zu machen.

  • Technisch: Wartung, Instandhaltung von Anlagen
  • Infrastrukturell: Reinigung, Sicherheit, Müllentsorgung, Flächenmanagement
  • Kaufmännisch: Kosten, Verträge, Budget, Abrechnung

Wenn ein Gebäude oder Anlagenkomplex eine gewisse Größe, technische Komplexität oder mehrere Nutzer*innen hat, ist es sinnvoll, ein professionelles Facility Management zu betreiben – statt Einzelmaßnahmen ad hoc.

Als Hygienepartner erleichtern wir Ihren Reinigungsalltag und erstellen für Sie ein individuelles Konzept!

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