
Reinigung von Schulen und Universitäten: Probleme erkennen, Hygiene sichern
Schulen und Universitäten benötigen mehr als regelmäßige Reinigung. Unser Ratgeber zeigt, worauf es bei Reinigungs- und Hygieneplänen, unterschiedlichen Bereichen und sicheren Abläufen ankommt.

Saubere Lernräume schaffen die Basis für gutes Lernen – in Schule und Universität, von der Tafel bis zum Hörsaal.
Inhalt:
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- Das Wichtigste in Kürze
- Warum Schulen und Universitäten besondere Reinigungsanforderungen haben
- Problem 1: Unterhaltsreinigung vs. Grundreinigung – wenn die Trennung fehlt
- Problem 2: Hygienevorschriften ohne dokumentierten Hygieneplan
- Offizieller Hygieneplan für österreichische Schulen
- Problem 3: Sportstätten, Sanitärbereiche und Barfußzonen als Keimherde
- Problem 4: HACCP-Pflicht in Mensa und Schulkantine
- Problem 5: Unterschiedliche Gebäudetypen an Universitäten – Hörsaal, Labor, Bibliothek
- Problem 6: Sprachlich diverse Reinigungsteams richtig schulen
- Problem 7: Nachweispflicht bei öffentlichen Ausschreibungen
- Die hollu Lösung im Überblick
- FAQ – Häufige Fragen zur Reinigung von Schulen und Universitäten
Das Wichtigste in Kürze:
- Schulreinigung besteht aus zwei getrennt zu planenden Bereichen: tägliche Unterhaltsreinigung im laufenden Betrieb und intensive Grundreinigung in den Ferien.
- Der offizielle „Hygieneplan für österreichische Schulen“ (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, erstellt vom Institut für angewandte Hygiene Graz) gibt konkrete Mindeststandards vor – u. a. tägliche Reinigung von Toiletten, Turnsaal und Duschen sowie gezielte statt routinemäßige Desinfektion.
- Ein dokumentierter Hygieneplan regelt Reinigungsintervalle, Mittel, Dosierung und Zuständigkeiten – wichtig für Rechtssicherheit und im Krankheitsfall.
- Turnhallen, Sanitärbereiche und Barfußzonen benötigen VAH-gelistete Desinfektionsmittel und eigene Reinigungsintervalle, getrennt von Klassenzimmern.
- Schulkantinen und Mensen unterliegen der HACCP-Pflicht – Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen lebensmittelrechtlich zugelassen sein.
- Universitäten benötigen ein Fachgebiet-übergreifendes System, das Hörsaal, Labor, Bibliothek und Mensa gleichermaßen abdeckt.
- Der sprachneutrale Basiskurs Unterhaltsreinigung der hollu Akademie schult Reinigungsteams unabhängig von der Muttersprache – ein Praxisproblem an vielen Bildungseinrichtungen.
- hollu dokumentiert alle Reinigungsleistungen digital über NOA – Voraussetzung für viele öffentliche Ausschreibungen im Bildungsbereich.
Warum Schulen und Universitäten besondere Reinigungsanforderungen haben
Anders als ein Bürogebäude wird eine Schule oder Universität von einer sich täglich mischenden Vielzahl an Menschen genutzt – Schüler*innen und Studierende unterschiedlichsten Alters, Lehrpersonal oder Besucher*innen bei Veranstaltungen. Dazu kommen bauliche Besonderheiten wie Turnhallen mit Barfußnutzung, Chemie- und Biologielabore mit besonderen Sicherheitsauflagen sowie Kantinen mit Lebensmittelkontakt. Für Schulerhalter, Facility Manager und Universitätsverwaltungen bedeutet das: Eine einzelne, pauschale Reinigungsroutine reicht nicht aus. Es braucht ein System, das jeden Gebäudebereich mit dem passenden Verfahren, den passenden Mitteln und der passenden Frequenz behandelt.
Problem 1: Unterhaltsreinigung vs. Grundreinigung – wenn die Trennung fehlt
In der Praxis werden Unterhalts- und Grundreinigung häufig vermischt geplant – mit der Folge, dass weder die tägliche Sauberkeit noch die notwendige Tiefenreinigung zuverlässig funktionieren.
- Unterhaltsreinigung: die tägliche Reinigung während des laufenden Schul- oder Uni-Betriebs – Klassenzimmer, Hörsäle, Flure, Sanitäranlagen.
- Grundreinigung: die intensive, meist in den Ferien durchgeführte Tiefenreinigung aller Flächen, Böden, Heizkörper und schwer zugänglichen Bereiche.
hollu erstellt für Schulen und Hochschulen einen Reinigungsplan, der beide Reinigungsarten klar trennt – mit eigenen Intervallen, eigenen Verantwortlichkeiten und eigens abgestimmten Reinigungsmaschinen für große Flächen wie Turnhallen, Aulen und Pausenhöfe.
Problem 2: Hygienevorschriften ohne dokumentierten Hygieneplan
Viele Bildungseinrichtungen reinigen zwar regelmäßig, können die Einhaltung von Hygienevorgaben im Ernstfall – etwa bei einer Noro- oder Grippewelle – aber nicht lückenlos nachweisen. Ein Hygieneplan dokumentiert schriftlich, welches Mittel in welcher Dosierung, mit welcher Frequenz und von wem eingesetzt wird. Er muss für alle Mitarbeitenden jederzeit einsehbar sein und regelmäßig aktualisiert werden.
hollu unterstützt Schulleitungen und Schulerhalter bei der Erstellung eines individuellen Hygieneplans und liefert dazu VAH-gelistete Desinfektionsmittel wie holludes Ultra, deren Wirksamkeit gegen die relevanten Erreger geprüft und gelistet ist.
Was der offizielle Hygieneplan für österreichische Schulen konkret vorschreibt
Für österreichische Schulen existiert bereits seit 2005 ein offizieller Leitfaden: den „Hygieneplan für österreichische Schulen“ hat das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Auftrag gegeben, erarbeitet vom Institut für angewandte Hygiene in Graz. Er richtet sich direkt an Schulerhalter, Schulleitungen und Elternvereine und legt konkrete Mindeststandards fest, an denen sich jedes Reinigungskonzept orientieren sollte:
- Hygieneverantwortung: Im täglichen Schulbetrieb trägt die Schulleitung die Hauptverantwortung für die Hygiene; die fachliche Beratung obliegt dem Schulärztlichen Dienst.
- Toiletten: Als Mindestanforderung gilt die einmalige Reinigung pro Schultag. Eine routinemäßige Desinfektion ist laut Leitfaden nicht notwendig – „die Schule ist kein Operationssaal“. Eine gezielte Desinfektion mit einem gelisteten Mittel ist nur bei Verschmutzung mit Blut, Stuhl, Erbrochenem oder in Anlassfällen vorgesehen.
- Turnsaal: Der Boden ist täglich zu reinigen, auch nach Nutzung durch Vereine – Fußpilzprophylaxe u. a. durch Schuhpflicht.
- Duschen: tägliche Reinigung an Unterrichtstagen sowie eine jährlich empfohlene Legionellenprophylaxe inklusive Warmwasseruntersuchung.
- Trinkwasser: Eine bakteriologische Untersuchung wird bei Anschluss an das öffentliche Netz einmal jährlich empfohlen, bei Hausbrunnen ist eine chemische und bakteriologische Untersuchung verpflichtend.
- Spiel- und Kuschelecken: tägliche Reinigung von Teppichen und Polstern, regelmäßige Reinigung von Spielsachen.
- Lehrküchen: gut reinigbare Arbeitsflächen, ausreichend ausgestattete Handwaschbecken und ein eigener Hygieneplan für den Küchenbereich.
Problem 3: Sportstätten, Sanitärbereiche und Barfußzonen als Keimherde
Turnhallen mit Barfußnutzung, Umkleiden und Sanitärbereiche zählen zu den hygienisch anspruchsvollsten Bereichen einer Schule – hoher Kontakt zwischen Haut und Boden, hohe Feuchtigkeit, hohe Nutzungsfrequenz. Ohne eigene Reinigungs- und Desinfektionsroutine steigt hier das Risiko für Pilzinfektionen und die Übertragung von Krankheitserregern deutlich.
hollu stattet diese Bereiche mit speziell abgestimmten Bodenreinigern und Desinfektionsmitteln sowie den passenden Reinigungsmaschinen aus und legt eigene, erhöhte Reinigungsintervalle für Sportstätten und Sanitärbereiche fest.
Problem 4: HACCP-Pflicht in Mensa und Schulkantine
Überall dort, wo Lebensmittel verarbeitet oder ausgegeben werden – Schulkantine, Mensa, Cafeteria – gilt die HACCP-Pflicht (Hazard Analysis and Critical Control Points). Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen hier lebensmittelrechtlich zugelassen sein, Kreuzkontamination zwischen rohen und verarbeiteten Lebensmitteln muss aktiv verhindert werden.
Mit dem hollu System Küche stehen HACCP-konforme Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Arbeitsflächen, Geräte und Geschirr zur Verfügung – abgestimmt auf den hohen Durchsatz einer Schulkantine oder Mensa.
Problem 5: Unterschiedliche Gebäudetypen an Universitäten – Hörsaal, Labor, Bibliothek
Universitäten und Hochschulen vereinen unter einem Dach völlig unterschiedliche Reinigungsanforderungen: Hörsäle mit hoher Sitzplatzdichte und ständigem Nutzerwechsel, Labore mit besonderen Sicherheits- und Desinfektionsauflagen, Bibliotheken mit empfindlichen Beständen sowie Büro- und Verwaltungsflächen. Ein Reinigungsdienstleister muss hier faktisch mehrere Fachgebiete gleichzeitig beherrschen.
Die hollu Systemgarantie deckt mit fünf aufeinander abgestimmten Systemen – Objekt, Waschraum & Papier, Küche, Gläser & Geschirr, Wäsche – jeden dieser Bereiche mit eigens dafür entwickelten Produkten ab.
Das Kepler Universitätsklinikum Linz zählt bereits zu den hollu Referenzpartnern im wissenschaftlich-medizinischen Bereich:
Wir sehen hollu als verlässlichen Partner für alle Hygienethemen im Klinikbereich. Unsere Anforderungen werden vom hollu-Team verlässlich und in hoher Qualität erfüllt.
Problem 6: Sprachlich diverse Reinigungsteams richtig schulen
Reinigungsteams an Schulen und Universitäten sind häufig international und sprachlich divers zusammengesetzt – klassische Schulungsunterlagen in einer einzigen Sprache erreichen dann nicht alle Mitarbeitenden gleichermaßen. Das führt zu uneinheitlicher Reinigungsqualität und erhöhtem Fehlerrisiko bei der Dosierung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln.
Die hollu Akademie bietet dafür den sprachneutralen Basiskurs Unterhaltsreinigung – Inhalte werden über Bilder und Piktogramme statt ausschließlich über Text vermittelt. Ergänzend macht die App NOAguide Arbeitsschritte und Sicherheitsdatenblätter jederzeit digital und mehrsprachig abrufbar.
Problem 7: Nachweispflicht bei öffentlichen Ausschreibungen
Schulerhalter und Universitäten sind bei der Vergabe von Reinigungsleistungen an öffentliche Vergaberichtlinien gebunden. Gefordert werden zunehmend lückenlose Nachweise über eingesetzte Mittel, Reinigungsintervalle und Qualitätsstandards.
Mit dem digitalen Prozessmanager NOA dokumentiert hollu Reinigungsleistungen, Produktinformationen und Sicherheitsdatenblätter zentral und nachvollziehbar. hollu ist zudem seit 1998 nach ISO 9001 zertifiziert – ein Qualitätsnachweis, der bei Ausschreibungen im Bildungsbereich regelmäßig verlangt wird.
Die hollu Lösung im Überblick
Für Schulen und Universitäten bietet hollu eine Komplettlösung, die alle genannten Probleme adressiert:
- Individueller Reinigungsplan mit klarer Trennung von Unterhalts- und Grundreinigung
- Dokumentierter Hygieneplan inkl. VAH-gelisteter Desinfektionsmittel
- Eigene Reinigungsroutinen für Sportstätten, Sanitärbereiche und Barfußzonen
- HACCP-konforme Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Mensa und Kantine
- Fünf Systeme für alle Gebäudetypen einer Universität – aus einer Hand
- Sprachneutrale Schulungen über die hollu Akademie und die App NOAguide
- Digitale Dokumentation über NOA für Nachweispflichten bei Ausschreibungen
- Persönlicher, regionaler Fachberater – über 160 österreichweit und in der Schweiz
Ihre regionalen Berater*innen sind für Sie da. Wir haben übrigens über 160.
oder direkt anrufen unter
00800 52800 900
- Persönliche Beratung
- 120 Jahre Erfahrung
- Für alle Branchen
Ihre regionalen Berater*innen sind für Sie da. Wir haben übrigens über 160.
FAQ – Häufige Fragen zur Reinigung von Schule und Universitäten
Die Grundreinigung findet in der Regel während der Ferien statt – mindestens einmal, häufig zweimal jährlich (z. B. Sommer- und Winterferien). Sie umfasst die intensive Tiefenreinigung aller Flächen, Böden und schwer zugänglichen Bereiche, die im laufenden Schulbetrieb nicht möglich ist.
Nein. Laut dem offiziellen „Hygieneplan für österreichische Schulen“ (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur / Institut für angewandte Hygiene Graz) gilt als Mindestanforderung die einmalige gründliche Reinigung pro Schultag. Eine gezielte Desinfektion mit einem gelisteten Mittel ist nur bei Verschmutzung mit Blut, Stuhl oder Erbrochenem vorgesehen – eine routinemäßige Desinfektion aller Flächen ist nicht erforderlich.
Ein Hygieneplan Schule dokumentiert Reinigungsintervalle, eingesetzte Reinigungs- und Desinfektionsmittel inklusive Dosierung, zuständige Personen sowie Sofortmaßnahmen im Krankheitsfall. Er muss für alle Mitarbeitenden jederzeit einsehbar sein und regelmäßig überprüft werden.
In Bereichen mit Lebensmittelkontakt gilt die HACCP-Pflicht: Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen lebensmittelrechtlich zugelassen sein und dürfen keine Kreuzkontamination zwischen rohen und verarbeiteten Lebensmitteln begünstigen. hollu bietet dafür HACCP-konforme Produkte aus dem System Küche.
In der Regel beauftragen Universitäten entweder eigenes Facility-Personal oder externe Hygienepartner wie hollu, die differenzierte Reinigungspläne je Gebäudebereich erstellen und über ein digitales Prozessmanagement wie NOA dokumentieren – häufig Voraussetzung bei öffentlichen Ausschreibungen.
Die hollu Akademie bietet einen sprachneutralen Basiskurs Unterhaltsreinigung, der Inhalte über Bilder und Piktogramme statt ausschließlich über Text vermittelt. Ergänzend stehen Arbeitsschritte und Sicherheitsdatenblätter über die App NOAguide mehrsprachig zur Verfügung.
Üblich sind eine ISO-9001-Zertifizierung, VAH-gelistete Desinfektionsmittel sowie eine lückenlose, digitale Dokumentation der Reinigungsleistungen. hollu ist seit 1998 ISO-9001-zertifiziert und dokumentiert alle Leistungen über den Prozessmanager NOA.
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